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Elektro Sounds Vol. 01 & The Alprausch Compilation

Diverse

Die “Elektro Sounds” fällt als Erstes einmal auf durch ihr Styling: Retro, Richtung alte K-Tel-Sampler-Ästhetik. Erinnert sich noch jemand an den komischen Vogel, der in der Werbung immer krähte: “K-Tel präsentiert”? Hoppla, ich vergaß, unsere Leser sind ja gar keine 60 wie ich. Sondern aus Alabaste
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Die “Elektro Sounds” fällt als Erstes einmal auf durch ihr Styling: Retro, Richtung alte K-Tel-Sampler-Ästhetik. Erinnert sich noch jemand an den komischen Vogel, der in der Werbung immer krähte: “K-Tel präsentiert”? Hoppla, ich vergaß, unsere Leser sind ja gar keine 60 wie ich. Sondern aus Alabaster gegossene Jugendliche und Twens und dürften sich daher eher für den Inhalt der neuen Reihe erwärmen können. Und das garantiert nicht zu knapp. Denn in mitunter raren Mixen sowie clever bis voll auf die eins wurde hier der Status quo des guten Clubs auf zwei CDs gebannt. Da könnte man sich Tage bzw. vor allem Nächte im hitzigen Club schenken, so man das will, und wäre dennoch zack zack auf der Höhe der Zeit. Und die geht so: Chloé & Sascha Funke “Point Final”, DJ Koze “Schnauzi Peitsch”, Trentemöller im Dub-Mix, John Dahlbäck, Booka Shade etc.
“Alprausch” setzt optisch auf eine andere Bildsprache (pixelige Seilbahn über schneebedeckten Gipfeln) und nimmt inhaltlich dann auch die Mellow-Abfahrt. Also kein viehischer Absturz, sondern was sehen von der Landschaft und entspannt ankommen – wenn so viel Allegorie-Mist gestattet sei. Auch hier wurde nicht mit dem Klammerbeutel zusammengeorgelt, was gerade gecleart werden konnte, sondern es zeigen sich zwei CDs, deren Dramaturgie stimmig durch das Who’s who des Genres führt, aber auch immer mal wieder den einen oder anderen Überraschungsmoment aufbringt. Sehr angenehm und mit Mo’ Horizons “Hit The Road Jack”, Atjazz im Onsunlade-Club-Mix, Dorfmeister mit “Boogie No More”, Womack & Womack, Senor Coconut, Amp Fiddler. Beide Zusammenstellungen kann man nur empfehlen.