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Loose - New Sounds From The Old West - Volume Three

Diverse

Was tut man nicht alles, um eine rare und grandiose Song-Auswahl möglichst vielen Gleichgesinnten zugänglich zu machen? Nein, man stellt sie nicht ins Netz. Miep, falsche Antwort. Das hier angepriesene Americana-Juwel muss man besitzen. Ganz und gar. Keine Kompromisse. Mit Cover und im Original. Doc
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Was tut man nicht alles, um eine rare und grandiose Song-Auswahl möglichst vielen Gleichgesinnten zugänglich zu machen? Nein, man stellt sie nicht ins Netz. Miep, falsche Antwort. Das hier angepriesene Americana-Juwel muss man besitzen. Ganz und gar. Keine Kompromisse. Mit Cover und im Original. Doch das ist nicht so einfach wie der Erwerb der aktuellen Bro’sis-Single. Schätze wollen ausgegraben werden. Ergo: Man macht sich auf die Suche. Namen wie Sparklehorse, Giant Sand, Mark Eitzel, Bright Eyes und Grandaddy machen schließlich, um es ausnahmsweise mal mit Wuppertal zu sagen, ganz schön lange Zähne. Und heureka, das war nur ein kleiner Teil der 20 handverlesenen Bands und Solokünstler. Beinahe jeder Song ist exklusiv und nur auf diesem Sampler erhältlich. Und jeder einzelne lohnt sich. Wann bekommt man das schon für sein Geld? Eine Zusammenstellung ohne jeglichen Ausfall. Das Britische Mini-Label Loose schafft dieses Kunststück nun schon zum dritten Mal. Lasst euch bloß nicht abschrecken von etwaigen Wartezeiten beim Bestellen, Freunde der subtilen Klänge. Und zur Not unter www.loosemusic.com versuchen. Und auch wenn mich die CD das Doppelte von dem, was ich mit diesen Zeilen verdiene, gekostet hat: Je ne regrette rien. Wenn Evan Dando niemand geringerem als Hank Williams mit „Won’t You Sometimes Think Of Me“ Tribut zollt, wenn Vera Cruise beweisen, dass Slide-Gitarren auch in Schottland zu Hause sein können und dass Bottlenecks nicht nur die hiesigen Whiskeyflaschen schmücken, wenn The Handsome Family mit einer für sie üblichen Mord- und Totschlag-Ballade Größen wie Cash und Cave zeigen, was eine Harke ist, dann weiß man, dass die Suche sich gelohnt hat. Das hat zwar nichts mit Gott zu tun, aber - Achtung, These: - Musik ist sublim. Und dass dazu auch noch charmante Liner-Notes gereicht werden, ist wahrlich entzückend. Schwärmt aus in Scharen und macht euch glücklich!