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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Beautiful Criminals«

Dirk Darmstaedter

Die Hamburger Indie-Legende legt ein klassisches Singer/Songwriter-Album vor: solide, aber ohne große Überraschungen.
Geschrieben am
Dirk Darmstaedter hängen seine Jeremy-Days-Heydays auch nach 20 Jahren noch an. Er ist die Sorte grundsympathischer Musiker, der sein Ding ohne großes Brimborium seit einer gefühlten Ewigkeit durchzieht und sich seine Nische in der Singer/Songwriter-Ecke eingerichtet hat. Jemand, mit dem man sich im Kellerclub nach dem Gig bei einem Dosenbier unterhalten kann. Einer von uns. Nicht zu vergessen seine verdienstvolle Gründung des Hamburger Labels Tapete, das er mittlerweile jedoch verlassen hat. Vermutlich haben ihn Büro- und Orga-Kram vom Musizieren abgehalten. Auf seinem mittlerweile 13. Album orientiert er sich an Vorbildern wie Lee Hazlewood oder Paddy McAloon und feiert in »Pop Guitars« sein Johnny-Marr-Erweckungserlebnis: »Then I heard Johnny Marr play, this charming man on the edge of a freeway. I swear that he was talking to me.« Auch wenn er von der Genialität des Ex-Smiths-Gitarristen ein Stück entfernt ist, sollte man »Beautiful Criminals« als hübsches Gitarrenalbum für den kommenden Sommerurlaub einpacken.

Dirk Darmstaedter

Beautiful Criminals

Release: 12.02.2016

℗ 2016 Beg Steal & Borrow

Dirk Darmstaedter »Beautiful Criminals« (Beg Steal & Borrow / Indigo / VÖ 08.04.16)