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Diorama

Dominik Eulberg

Am besten ist Eulberg immer noch in seinen verträumten Momenten, wenn er zeigt, dass Trance nicht immer Käse sein muss und Ambient ein dehnbarer Begriff ist.
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Ein Händchen für bescheuerte Songtitel hatte der begeisterte Fan von Flora und Fauna Dominik Eulberg ja immer schon. So auch auf seinem neuen Album „Diorama“, das sich thematisch den „elf größten Naturwundern unserer heimischen Gefilde“ widmet. „Heimische Gefilde“ hieß sogar mal ein Album von ihm. Da sträuben sich den einen vielleicht nicht ganz zu Unrecht die Nackenhaare, die anderen geben sich eben den kompletten Natur-Rave. Die Tracks des Ziehsohns von Sven Väth und Riley Reinhold tragen diesmal Namen wie „Teddy Tausendtod“, „Die 3 Millionen Musketiere“ oder „Islandmuschel 400“. Letzterer ist ein treibendes Peaktime-Brett mit druckvoller Bassline, das man diesen Sommer vermutlich noch öfter hören wird.

Doch am besten ist der nicht mehr ganz so junge Naturbursche nach wie vor in seinen verträumten Momenten, wenn er zeigt, dass Trance nicht immer Käse sein muss und Ambient eben ein dehnbarer Begriff ist. Dann tanzen tatsächlich die Glühwürmchen.

In drei Worten:   FAUNA / FLORA / BASS -TRANCE