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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Beyond

Dinosaur Jr

Achtung, Helm auf: Zeitloch. Wenn Mascis die ersten Akkorde mit einem inhärenten Solo fiedelt, ist es wieder Ende der 80er oder höchstens frühe 90er. Tadelloser Sound (vielleicht besser als damals und trotzdem noch adäquat rough) und das Gefühl, das man bekommt, wenn man eine Süßigkeit von damals wi
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Achtung, Helm auf: Zeitloch. Wenn Mascis die ersten Akkorde mit einem inhärenten Solo fiedelt, ist es wieder Ende der 80er oder höchstens frühe 90er. Tadelloser Sound (vielleicht besser als damals und trotzdem noch adäquat rough) und das Gefühl, das man bekommt, wenn man eine Süßigkeit von damals wieder im Mund hat oder wenn man an einem Parfüm riecht, das man aus der Zeit kennt. Alles ist wieder da. Plus die Frage: Wie gefällt das hier wohl jemandem, der die Epoche nicht miterlebt hat? Bestimmt gut, denn Mascis ist halt gut. Auch in dem Spannungsverhältnis von “Beyond”, das eine Linie von Comeback-Show-Style bis Klassiker-Sound zieht. Übrigens reißt der beigesteuerte wie großartige Song von Lou Barlow einen alten Fan in der Redaktion zu folgendem Quote hin: “Mmh, bei ‘I Got Lost’ würde ich mir fast wünschen, es hätten sich lieber Sebadoh wiedervereinigt.” Also bitte! Man kann nicht immer alles haben. Und in dem Knaller-Gefühl, mit dem Dinosaur Jr dieser Tage handeln, ist doch schon mehr drin, als einem im Indie-Show-Biz noch zusteht. Insofern erwarte ich einfach mehr Dankbarkeit.