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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Top 5: »Mix It Up!«

Die neuen Remix-Könige

Klar: Der richtige Remix zur richtigen Zeit kann ganze Karrieren anschieben. Ob die Neuinterpretation dabei auch offiziell autorisiert ist, spielt allerdings immer weniger eine Rolle - dementsprechend viel bekommt man mittlerweile um die Ohren gehauen. Doch wer setzt derzeit eigentlich die maßgeblichen Impusle in dieser Disziplin? Eine Auswahl. (Foto: ロサンゼルス / Flickr / Creative Commons)
Geschrieben am
Lido 
Der 22-jährige Norweger ist derzeit ohne Frage einer der profiliertesten und talentiertesten Remixer überhaupt, versteht er es doch wie kaum ein anderer, den Songs von Künstlern wie The Weeknd, Alt-J oder Banks einen unverwechselbaren Twist zu verpassen  - und die Original-Versionen dabei sogar häufig zu übertreffen.
Kaytranada
Louis Kevin Celestin mischt die Szene mit seinen dilla’esken Groove-Figuren und beseelten Sampling-Einlagen bereits seit einigen Jahren auf. Wirklich verblüffend wurde Celestins Stil allerdings erst, als er dieses Prinzip plötzlich auf House und Disco übertrug und so vor allem in seinen Remix-Arbeiten kaum auseinander dividierbare Hybride schaffte, die trotz strammer Bassdrum und angezogenem Tempo zu jeder Zeit klassischen HipHop und R’n’B  zelebrieren.
Kastle
Barrett Richards alias Kastle fördert bereits seit gut zwei Jahren spannende Newcomer auf seinem eigenen Label Symbols Recordings. Richards’ eigenes Schaffen ist dabei vor allem von einem Eklektizismus geprägt, der es völlig selbstverständlich zwischen HipHop, House und UK-Garage zu variieren versteht. Ein Talent, dass sich freilich auch in den zahlreichen Remixen des DJs, Produzenten und Label-Betreibers niederschlägt und den Neubearbeitungen ebenfalls einen ganz individuellen Stempel aufdrückt.
Flume
Klar, der aus Sidney stammende Produzent ist seinem Fach längst so was wie ein Superstar, der zusammen mit Produzenten-Kollege Emoh Instead als What So Not tausende von Zuschauern vor die Bühnen der großen EDM-Festivals lockt. Doch so prätentiös und pathetisch Flumes auf große Hallen zugeschnittener Remix-Stil hier und da auch anmuten mag – technisch ist und bleibt das allerhöchstes Niveau. 
Sweater Beats
Diplo, Boiler Room, Annie Mac – dieser junge und unscheinbare New Yorker darf auf Support von zahlreichen namhaften Institutionen der Club-Musik zählen, was er sicher nicht zuletzt auch seinen strahlkräftigen Neuinterpretationen von Künstlern wie Chet Faker oder Papercutz zu verdanken hat. 
Honorable Mention:
Snakehips (UK)
Sango (US)
Bear//Face (NI)