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Download-Abos sind zu teuer

Die magische 10 Dollar-Grenze

Einer aktuellen weltweiten Marktanalyse zufolge können potenzielle Kunden mit den derzeitigen Preisen von Downloadabos kaum gelockt werden. Das fand das US-Marktforschungsinstitut Park Associates (PA) heraus. Einer Umfrage zufolge würde ein großer Teil der MP3-Player-Besitzer ein solches Abo erst un
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Einer aktuellen weltweiten Marktanalyse zufolge können potenzielle Kunden mit den derzeitigen Preisen von Downloadabos kaum gelockt werden. Das fand das US-Marktforschungsinstitut Park Associates (PA) heraus. Einer Umfrage zufolge würde ein großer Teil der MP3-Player-Besitzer ein solches Abo erst unter der 10 Dollar-Grenze bzw. dem entsprechenden Preis in der jeweiligen Landeswährung abschließen. In Amerika sind es 41 Prozent, in Deutschland 52, in Großbritannien sogar 62 Prozent.

Der momentan einzige Anbieter von Abos unter dieser Preismarke ist Yahoo! Music Unlimited. Laut Harry Wang von PA können sich lediglich Firmen wie Yahoo! solch niedrige Preise leisten, "weil sie andere Einkommensquellen haben, mit denen sie ihre Musikangebote subventionieren". Andere Anbieter wie beispielsweise Napster oder Rhapsody müssten "mit Telekommunikationsunternehmen oder Breitbandanbietern kooperieren und ihre Musik im Produktverbund vermarkten", um mit Yahoo! Schritt halten zu können. Außerdem könnten Download-Angebote international nicht mit einem einheitlichen Preis durchgesetzt werden. So zeigt die Umfrage, dass Deutsche und Briten den Abos eher knauserig gegenüber stehen, Franzosen und Amerikaner hingegen vergleichsweise großzügig sind.