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»Alle Ampeln auf Gelb«

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen

Veränderung und Fortschritt sind das Nonplusultra? Sieht nicht jeder so, Carsten Friedrichs und Tim Jürgens zum Beispiel. Die Nordlichter scheinen es sogar darauf anzulegen, als Vorzeige-Gleichbleiber erinnert zu werden.
Geschrieben am

Nicht genug, dass sie mit ihrer Band Superpunk auf sieben Platten konsequent dem Northern Soul gefrönt haben, auch ihr Nachfolgeprojekt Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen (kurz DLDGG) schwört auf Album Numero zwo weiterhin unbekümmert auf erprobte Pop-Beats, Bläser, fröhliche Synthies – und Texte mit Knacks.

 

In zehn Songs wünscht sich das Quintett, in Hamburgs grüner Lunge Planten un Blomen die letzte Ruhe zu finden, besteht darauf, nur noch allein Party zu machen, oder huldigt Komödien-Filmer Werner Enke, der – Randnotiz – unseren Sprachschatz einst um so famose Worte wie »fummeln«, »bollerig« und »Dumpfbacke« erweiterte. Damit fügen sich die Songs so nahtlos in den Gesamtkosmos von DLDGG/Superpunk ein, dass es fast eine Wette bei Lanz wert wäre, Friedrichs’ und Jürgens’ Songs den verschiedenen Alben zuordnen zu können. Aber schlecht? Ist das nicht. Vielmehr erholsam. DLDGG sind ein Fels im hiesigen Pop-Ozean.

 

In drei Worten: Konstanz / Knacks / Fels

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