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Die Kommentare der Popkultur-Welt

US-Wahl 2012

Die USA haben gewählt. Barack Obama wurde in seinem Amt als Präsident bestätigt. »Four more years«, lautet das Motto des Tages und die sozialen Netzwerke kommentieren. Wir haben die Twitter- und Facebook-Seiten von Musikern und Schauspielern gecheckt.
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Die USA haben gewählt. Barack Obama wurde in seinem Amt als Präsident bestätigt. »Four more years«, lautet das Motto des Tages und das soziale Netz macht Lärm. Wir haben die Twitter- und Facebook-Seiten von Musikern und Schauspielern gecheckt.

Plusterhosen-Legende Stanley Kirk Burrell alias MC Hammer, mittlerweile als Fernseh-Prediger aktiv, zeigt sich hocherfreut: »Long Day .... but l'm going to bed with a Smile on my face :) Smile #TEAMOBAMA«

»Eye Voted«, verkündet Wayne Coyne, psychedelisches Mastermind der Flaming Lips und drückt es durch ein Foto aus, das Mutige sich hier angucken können.

Justin Bieber kommentiert die Wahl mit spitzbübischem Humor, den man dem Teenie-Star beinahe nicht zugetraut hätte: »alot of emotions right now. congrats President Obama...Im Canadian. Im good. #FreeHealthcare :) «

Intelligenter Spott auch im Indie Pop-Lager, wie Yeasayer vermelden: »Romney family Thanksgiving is gonna be awkward this year.« und »Mitt's gonna be in the basement with his model trains for a long while and there's nothing Ann can do to stop him.«

Doch es gibt auch gemäßigte Stimmen, die Verantwortung zum Nachdenken nicht dem kollektiven Freudentaumel unterordnen. Die Indie Rock-Band Okkervil River nimmt den alten und neuen Präsidenten direkt nach der Wiederwahl in die Pflicht: »Now let's actually make Obama do something about climate change.«

Auch die Band Garbage sendet mahnende Wünsche: »So America has elected Obama to serve another term! So let him be bold, be brave and be great like America and the world needs him to be. Sx«

Kurz und knapp, die Twitter-Kommentare der Pop-Prinzessinnen: » Put one in da air for the Prez!!!! Our dear Obama!«, fordert Rihanna, während Kate Nash ein knackiges »Thank fuck for that #Obama« teilt. Katy Perry gerät wortreicher ins Schwärmen: »The people have the power! Proud to stand by you for 4 more years. RT @BarackObama This happened because of you. Thank you.«

Sie darf natürlich in keiner Aufzählung prominenter Tweets zu jedem x-beliebigen Thema fehlen, die Fleischkleider tragende Botschafterin der Nächstenliebe im postmoderne Popzirkus, Lady Gaga: »I JUST GOT OFF STAGE IN COLUMBIA!! CONGRATULATIONS MR. PRESIDENT @BarackObama We are so proud to be American tonight! YES!!! YES! YES!!«

US-Komiker und Schauspieler Patton Oswald nutzt die Möglichkeit, via Facebook mehr, als 160 Zeichen zu schreiben: »Obama, re-elected. The three rape apologists, defeated. Marijuana legal -- flat-out fucking legal -- in 3 states. Gay marriage legal in 3 more states. We're moving forward. You still have a lot of great ideas, conservatives. But you've got to cut away a lot of the barnacles. There's still plenty of room for you guys. Just not the dickscrapes.«

Auch andere Vertreter des Comedy-Lagers zeigen sich in bester Laune. »HAPPY NEW YEAR!!!«, prangt auf der Pinwand von Sarah Silverman, während Chris Rock, der sich im Vorfeld der Wahl durch sein »White President«-Video geäußert hatte, dezent pathetisch schreibt: »No jokes I'm just happy my girls get to grow up in a better world than I did.«

Techno Produzent Aril Brikha sieht es dagegen pragmatisch: »Its a shame that the election was not last week.....because we would have partid at Pan-Obama-bar last saturday/sunday!!«

Humor-Altmeister Steve Martin hat dagegen seine eigenen Pläne, um die Wahl zu feiern: »To commemorate Obama's victory, I'm having a tea party.«