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Monterey

Die Heiterkeit

Weder Umzüge noch Umbesetzungen konnten Die Heiterkeit stoppen, nach dem bereits guten Debütalbum eine bemerkenswerte, ungemein selbstsichere und in Teilen überwältigende zweite Platte vorzulegen.
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»Monterey«, das zweite Album der Heiterkeit, beginnt mit der programmatischen Ansage: »Es wird ernst, ab jetzt gilt es: Wir bringen neue Lieder«, und endet mit dem lapidaren Signing: »Die Heiterkeit ist hier gewesen«. Dazwischen liegen neun weitere Songs und die Erkenntnis, dass hier eine der besten deutschen Indiepopbands ihren Stempel auf die Karte setzt. Weder Umzüge (nur noch eine Heiterkeit wohnt in Hamburg) noch Umbesetzungen (Anna-Lena Lutz von Half Girl sitzt nun an den Drums) konnten Die Heiterkeit stoppen, nach dem bereits guten Debütalbum eine bemerkenswerte, ungemein selbstsichere und in Teilen überwältigende zweite Platte vorzulegen.

Die Produktion von Moses Schneider tut ihr Übriges, und so sind es gerade die vielen kleinen Momente, die »Monterey« so außergewöhnlich machen: Wenn Stella Sommer in »Daddy’s Girl« lakonisch, aber maliziös »Deine Partys sind furchtbar / Es ist nicht zu fassen« singt und unmerklich die Stimme in den Vordergrund tritt, die Instrumente etwas nach hinten gemischt werden und Stella vor dir wie im Raum steht, um diese kleine Gemeinheit an Daddy’s Girls Kopf zu schleudern, dann fragt man sich, wann man zuletzt so unaufgeregte, aber auf den Punkt präzise Gitarrenmusik gehört hat.

 

In drei Worten: Indie / Pferdchen / Bass

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