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Jagt den verflucht dreckigen Schrat – Live

Die Ferienbande

Schulhofgags, Sex, Quatsch, Kiffen, Big-Styler-Humor, Ironie und Nostalgie treffen auf die bekannten Codes des Stefan-Wolf’n’Enid-Blyton-Universums. Schlichtweg liebenswürdig.
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Die Ferienbande denkt im Allgemeinen das Kinderbuchphänomen der »Jugendbande« und im Konkreten die Stullis von TKKG (»die Profis in spe«) weiter. Und bedenkt jene Freizeitdetektive mit nahe liegenden wie abwegigen Schulhofgags. Sex, Quatsch, Kiffen, Big-Styler-Humor, Ironie und Nostalgie treffen auf die bekannten Codes des Stefan-Wolf’n’Enid-Blyton-Universums. Auf »Konserve« spielt die Ferienbande ihre Radiochecker-Skills aus und holt prominente Gaststimmen und skurrile Sounds raus. Live indes wird zum Text mehr geactet beziehungsweise im Wortsinne gespielt – und es ist das Verdienst des Persiflage-Ensembles, dass Letzteres sogar ohne Bild funktioniert. Im Berliner SO36 wurde die »Schrat«-Folge mitgeschnitten, und der Spaß wird beim Hören sichtbar, die Textfehler nicht nur draufgelassen, sondern dankbar als weiteres spontanes Gag-Vehikel genutzt. Bernd, Bröckchen, Baul und Babsi (»das Mädchen«) stehen vor dem Ausflug ihres Lebens, und es geschehen Dinge, die würden selbst Monty Python, Fips Asmussen und die Blue Man Group schwach machen. Love!