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Der Schein trügt

Schöftland

Die Schweiz, die Schweiz, die gibt es nicht. Diese Behauptung ist falscher denn je. Mit "Der Schein trügt" veröffentlicht die Band aus dem Land der Kantone die beste Kante-Platte der Neuzeit.
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Die Schweiz, die Schweiz, die gibt es nicht. Diese Behauptung ist falscher denn je. Mit "Der Schein trügt" veröffentlicht die Band aus dem Land der Kantone die beste Kante-Platte der Neuzeit.

Es gibt Sätze, deren Eignung als Songzeile so offensichtlich ist, dass man sich fragt, warum sie nicht schon längst im Kanon der Pop-Geschichte angekommen sind. "Wir wissen alles, nur nicht weiter" ist so ein Satz. Er steht im Mittelpunkt des ersten Songs des Debütalbums der Schweizer Schöftland - ein Name, der wenig verspricht und noch weniger hält. Dafür halten die Stücke alle Versprechen und noch mehr, ohne zunächst aber erkennen zu lassen, worin diese Versprechen bestehen könnten, so unspektakulär erscheinen die Zutaten.

Eine einfache Sprache, die ihre Poesie nicht vor sich her trägt, Musik, in der sich keine Abgründe auftun - zusammen schaffen sie den Raum, in dem klare Sätze Emotionen transportieren. Hier werden Liebesbriefe noch geschrieben, hier gibt es eine sehnsüchtige Stimme, die dem Vergleich mit den Gastsängern (Gisbert Zu Knyphausen, Nils Koppruch) mühelos standhält, Gitarrenfeedback, aus dem sich eine nachdenkliche Melodie schält. Eine Platte für den Moment und für viele davor und danach.

In drei Worten: Mühelos / Schweiz / Diskurs-Pop

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