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Collections

Delphic

Vor knapp zwei Jahren hauten wir hier bei Intro eine Newcomerband auf unser Cover, das Debüt von Delphic hatte in seiner extremen Geschmeidigkeit und mit galanter Elektrizität dem Indie-Nerd die Tanzfläche zu Füßen gelegt.
Geschrieben am

Autor: intro.de

Beim Melt! Festival 2010 platzte die Gemini-Stage aus allen Nähten, als Delphic rollten. Doch danach passierte ... nicht mehr viel. Delphic legten nicht sofort nach, und die vom Hype verdorbene Amnesie-Popkultur verlor sie aus den Augen. Jetzt fühlt es sich daher schon fast an, als würde man einem Comeback beiwohnen, dabei ist »Collections« nur die zweite Platte. Nur?

Von wegen. Zweite Platten sind gemeinhin nicht leicht. Delphic lösen das Dilemma von Erwartung und Übersättigung allerdings glänzend. Sie haben einfach neue Hypnose-Richtlinien aufgestellt. Faszinierte auf dem Debüt noch das artifizielle Moment in den sich hochschaukelnden Songs, wird man jetzt durch extreme, analog instrumentierte Versiertheit in Trance gespielt. Auf »Baiya« gibt es sogar Ofra-Haza-Gedächtnis-Passagen. Das hier ist weiße Musik zum Tanzen – und mit Tanzen meine ich Ficken.

In drei Worten: Tanzen / Ficken / Amnesie