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Chris Walla geht solo

Death Cab For Cutie

Chris Walla ist ein Netter. Jetzt mal wirklich, ganz ohne Ironiegeflapse. Als ich ihn auf dem Hurricane zum Interview getroffen habe, war er dermaßen saufreundlich, offen, sympathisch und redselig, man hatte das Gefühl, man hätte noch den Rest des Tages durchplaudern können. Und fleißig ist er – mei
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Chris Walla ist ein Netter. Jetzt mal wirklich, ganz ohne Ironiegeflapse. Als ich ihn auf dem Hurricane zum Interview getroffen habe, war er dermaßen saufreundlich, offen, sympathisch und redselig, man hatte das Gefühl, man hätte noch den Rest des Tages durchplaudern können. Und fleißig ist er – meine Güte! Haut mit Death Cab For Cutie mal eben den Megaseller "Plans" raus (von ihm produziert natürlich), geht mit der Band auf Welttournee und produzierte nebenher noch die kommende Platte der Decemberists (von der er übrigens sagte: "It sounds fantastic! Colins new songs are just so huge!"). Anscheinend hat er trotzdem noch Zeit gefunden, ein Soloalbum zu schreiben.



"It's Unsustainable" wird es heißen, und im März 2007 bei Barsuk Records erscheinen, dem ehemaligen Heimathafen (oder sagt man Standplatz?) des Death Cabs. Auf seiner Website erzählte Walla, er habe es zunächst unter dem Pseudonym The Convincer veröffentlichen wollen, sich dann aber doch für seinen Hausnamen entschieden. Warum The Convincer? Weil das Album recht politisch ausfallen wird. "It bears a pretty dark political stripe", so Walla.

Der letzte Ausflug in Sologefilde liegt bei Walla schon ein paar Jahre zurück. 1999 veröffentlichte er als Martin Youth Auxiliary ein selbstbetiteltes Tape mit Coverversionen und Eigenkompositionen. Auf seiner Myspace-Seite findet man noch ein paar Songs aus der Zeit. Gar nicht schlecht, was er da so klampft und singt. Kann man sich also drauf freuen. Und vielleicht ist bis dahin auch Bandkollege Gibbard mit dem zweiten Postal Service-Album fertig. Damit läuft’s ja auch ganz gut...