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Journeyman's Annual

Deadbeat

Nach dem clubbigen "Mecca"-Trip auf dem Wagon Repair-Label kehrt Deadbeat für sein neues Album auf ~scape wieder auf die Langstrecke zurück. Die Stücke auf "Journeyman's Annual" rangieren zwischen Dubstep und dem dunklen Dancehall dieser Tage, gleichzeitig gibt es Verbindungen zum digitalen Dub
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Nach dem clubbigen "Mecca"-Trip auf dem Wagon Repair-Label kehrt Deadbeat für sein neues Album auf ~scape wieder auf die Langstrecke zurück. Die Stücke auf "Journeyman's Annual" rangieren zwischen Dubstep und dem dunklen Dancehall dieser Tage, gleichzeitig gibt es Verbindungen zum digitalen Dub der 90er, wie er von Dub Syndicate oder Black Star Liner vertreten wurde.

Das Ganze ist monoton angelegt, fließt metallisch ins Gehör und fordert mit subsonischen Bässen Bewegung. Genau so funktionieren Deadbeats Livesets, die regelmäßig für Begeisterung sorgen. Sessioncharakter hat auch dieses Album: Nicht nur Maschinen kommen zum Einsatz, sondern auch Gitarren und Streicher, dazu Spoken Word im Gangstastyle von den Kollegen Bubbz (Bristol), Moral Undulations (Ontario) und Jah Cutta (Montreal). Da liegt Frost auf der Welt, man muss davon erzählen. Reis, Kartoffeln, gute Laune? Auf kuschelige Wintermusik war Deadbeat noch nie abonniert, also besser Mütze auf. Gegen Ende dreht sich alles ein wenig im Kreis, wird aber vom Bonustrack, Deadbeats klirrendem Remix von Saul Williams' Stigma-Song "Black Stacey", wieder angeschoben.