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Top 7: Hits aus dem Groovebox-Klassiker

Das Erbe des Roland TR-808

Der Teufel steckt im Detail: Sieben kleine und große Klassiker, die ohne den Roland TR-808 komplett anders klingen würden.
Geschrieben am
Am 8. August feiert der standhafte Studio-Nerd gemeinhin den 808 Day – ein Tag, an dem nicht nur der ikonischen Groovebox von Roland gehuldigt werden soll, sondern auch gerne Neuigkeiten von Seiten des japanischen Elektronikriesen verbreitet werden. Dieses Jahr war das etwa die Meldung, dass mit dem TR-08 ein kleine Variante für die hauseigene Boutique-Serie erscheinen soll. Wir schauen zu diesem Anlass aber lieber etwas genauer auf das Erbe des Originals und definieren sieben kleine und große Hits, die es ohne den TR-808 so nicht gegeben hätte. Und da niemand eine weitere List braucht, die in diesem Kontext Marvin Gaye und Afrika Bambaataa aufzählt, beschränken wir uns dabei auf die vergangenen zehn Jahre.
01 Metronomy »Aquarius« (2014)
Während sich bei Metronomys 2014 erschiener Single vor allem das »Shooop Doop Doop Aaahh« hartnäckig im Gehörgang festsetzte, wurde die Ballade vor allem von dem beständigen Klackern der TR-808 getragen.

James Blake »The Wilhelm Scream« (2011)
Mit seinem stilbildenden Debütalbum inspirierte James Blake eine ganze Generation junger Produzenten. Immer dabei: Das scheue Pluckern einer diskret gemischten 808-Kick, wie etwa in »The Wilhelm Scream« zu hören.

FKA Twigs »Two Weeks« (2014)
Der abstrakte R’n’B-Sound von FKA Twigs würde auch ohne den Signature-Sound der TR-808 auskommen, wäre aber sicher nicht mehr derselbe, wie etwa »Two Weeks« mit seinen Klapperschlangen-Hi-Hats und Maschinengewehr-Breaks beweist.

Lil Wayne »A Milli« (2008)
Ein HipHop-Klassiker, der vor allem die rohe Kraft der 808 demonstriert und bis auf das titelgebende Mantra und Lil Waynes Rap nichts anderes mehr braucht.

SBTRKT feat. Sampha »Temporary View« (2014)
Ein Song, der unzählige Menschen mit der markanten, aber damals noch relativ unbekannten Stimme von Sampha Lahai Sisay bekannt machte – und ohne das rhythmische Fundament aus der TR-808 komplett anders geklungen hätte.

Drake »Hotline Bling« (2015)
Drakes bisher erfolgreichste Single ist nicht nur das vielleicht eingängigste Symtpom kontemporärer Netz- und Jugendkultur, sondern ebenfalls ohne den Roland Drumcomputer nicht vorstellbar.   

DJ Rashad »I Don’t Give A Fuck« (2013)
Vielleicht kein Hit im kommerziellen Sinne, aber nach wie vor ein Zeugnis der Innovation und Radikalität: DJ Rashads »I Don’t Give A Fuck«. Ohne 808 quasi undenkbar.

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