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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Othona«

Dark Sky

Eine Harmonie komplementärer Einflüsse: Dark Sky zelebrieren auf ihrem Zweitwerk anmutigen Ambient-Techno für Träumer. Einschlafen möchte man dabei aber nur selten.
Geschrieben am
Hörbar war der Hang zum Haptischen bei Dark Sky schon seit ihren ersten EPs auf 50Weapons. Techno und Dubstep produziert das Duo aus London ebenso luftig-locker analog auf Sampler und Mixer wie UK Bass oder Downtempo. Für »Othona« wurden Matt Benyayer und Tom Edwards vor allem von Fotoaufnahmen und Field Recordings inspiriert, die sie in weitläufigen Landschaften im Osten Englands aufnahmen. So durchzieht eine eher ruhige Tonalität das Album, obwohl die beiden auf der vorangegangenen »Kilter/Acacia«-EP zwei treibende Tech-House-Nummern abgeliefert hatten. Beats und Texturen sprechen zwar auch auf »Othona« Maschinensprache, doch atmosphärisch verläuft alles sehr human, phasenweise fast schon sehnsüchtig. Vielleicht ist es die Sehnsucht nach einer besseren Welt, nach Gemeinschaft, die vielen von uns fehlt. Vielleicht aber auch einfach die Vorfreude auf entspannte Sommerabende mit Freunden am See. »Othona« nutzt die Ästhetik der Entschleunigung, die ebenso melancholisch wie hoffnungsvoll klingen kann, um der warmen Jahreszeit einen passenden Soundtrack zu schenken.

Dark Sky

Othona

Release: 07.04.2017

℗ 2017 Monkeytown Records