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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Visions Of Us On The Land«

Damien Jurado

Herrlich: Damien Jurado entwickelt seine Traumwelt weiter. Alles hallt, alles ist retro, mit einem Drogenguss überzogen. Es glitzert, und im Wasser schreit ein Untergehender.
Geschrieben am
Am Ende einer langen, drei Alben dauernden Reise durch Maraqopa – Damien Jurados Traumwelt, ein wenig psychedelisch, aber natürlich ohne Drogen – sind da nur noch eine Gitarre und eine langsam verklingende Erinnerung an die Schnappschüsse einer verstörenden Reise zur Wahrheitsfindung. »Kola« heißt der spartanische Abschluss einer der beeindruckendsten Trilogien seit langer, langer Zeit. Auf den 16 Songs davor definiert Jurado seine Form des Folk erneut neu. Allerhand wundersame Begebenheiten, vertont zwischen der Breitwand-Psychedelica der ausklingenden 1960er und den Fleet Foxes. Wundersame Instrumentierung, punktgenaue Produktion von Richard Swift und Jurado, der dazu Zeilen wie »I lost my mind, so I stepped out for a time, went for a walk on a long road to unwind« singt und aussteigt aus der Welt. Jurado will das als Filmmusik zu seiner Reise durch Maraqopa verstanden wissen. Einer Reise vorbei an den großen Themen des Lebens. Immer ist da was mit Liebe, mit Tod, mit Leben. Man muss sich Damien Jurado als einen wunderbaren Kauz vorstellen, irgendwo am Straßenrand rumstehend und nur darauf wartend, seine Geschichte zu erzählen. Man wird nur Fragmente verstehen. Das reicht aber.

Damien Jurado

Visions of Us on the Land

Release: 18.03.2016

℗ 2016 Secretly Canadian

Damien Jurado  »Visions Of Us On The Land« /Secretly Canadian / Cargo / VÖ 18.03.16)