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Exquisite Corpse

Daedelus

Das neue Patchwork-Puzzle von Daedelus hat zwar nur noch äußerst randständig irgendetwas mit HipHop zu tun, ist aber tausendmal spannender und vor allen Dingen spaßiger als alle Rechteck-produzierten Gangstersabbelplatten aller Zeiten zusammen. Zu diesem Zweck hat der Meister eine Menge aufgefahren:
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Das neue Patchwork-Puzzle von Daedelus hat zwar nur noch äußerst randständig irgendetwas mit HipHop zu tun, ist aber tausendmal spannender und vor allen Dingen spaßiger als alle Rechteck-produzierten Gangstersabbelplatten aller Zeiten zusammen. Zu diesem Zweck hat der Meister eine Menge aufgefahren: von schmusigen 40er-Jahre-Klängen über Billig-Drumboxes, Jazzklaviere und Easylistening-Flöten bis zu einigen alten Helden und Lieblingsmusikern wie MF Doom, Scott Herren oder Mike Ladd. ›Exquisite Corpse‹ klingt immer ein bisschen wie Anticon in fett. Die musikalische Bandbreite reicht dabei von lustigen geräuschlastigen Hörstücken bis hin zu groovenden Tracks und fast so etwas wie Songs mit viel Sinn für schöne Harmonien und Melodien. Harmonie ist ohnehin Gesetz auf dieser Platte. Trotz aller Experimentierfreude ist nämlich kein lauter Ton, kein nervenaufreibendes Beatgewitter oder gar ein harsches Geräusch zu vernehmen. Einfach schön.