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CAN 1997

Cube

Zu früh geunkt (in Intro #72), denn jetzt kommt Vincenzo Natalis phantastisches Spielfilm-Debüt (nach drei Kurzfilmen) doch noch in die deutschen Kinos - mit der mittlerweile gewohnten dreijährigen Verspätung. Zur Erinnerung: Einige Personen finden sich in einem Labyrinth aus völlig gleich aussehe
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Autor: intro.de

Zu früh geunkt (in Intro #72), denn jetzt kommt Vincenzo Natalis phantastisches Spielfilm-Debüt (nach drei Kurzfilmen) doch noch in die deutschen Kinos - mit der mittlerweile gewohnten dreijährigen Verspätung.
Zur Erinnerung: Einige Personen finden sich in einem Labyrinth aus völlig gleich aussehenden Würfeln wieder, ohne auch nur einen blassen Schimmer zu haben, warum und wie sie in diese nicht gerade angenehme Situation geraten sind. Es gibt keine Nahrung oder Wasser, und außerdem entpuppen sich einige der Würfel als heimtückische Todesfallen. Es entsteht ein Klima aus Mißtrauen und Aggression, das die Überlebenswahrscheinlichkeit der Gruppe nur noch verringert.
Vincenzo Natalis “Cube” brilliert mit einer simplen, aber dadurch um so effektiveren Idee und unterschiedlichen Zutaten aus Sci-fi und Horror und erzeugt eine absolut packende Aura aus Terror und Paranoia. Definitiv das Beste, was das Genre in den letzten Jahren abseits von lachhaften Teenie-Filmchen wie “Scream” oder den üblichen unsäglichen Sequels hervorgebracht hat, ohne daß sich der Film tatsächlich auf eine bestimmte Kategorie festnageln ließe.