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»Upside Down Mountain«

Conor Oberst

Seine Band Bright Eyes hat Conor Oberst erst mal auf Eis gelegt und sich alleine auf in den Süden, nach Nashville, gemacht. Die Country-Metropole in Tennessee hat schon so manchem verlorenen Pop-Star zu einem Karriere-Neustart verholfen.
Geschrieben am

Doch keine Angst, Obersts neues Soloalbum »Upside Down Mountain« ist ebenso wenig ein Country-Album geworden wie Bob Dylans »Blonde On Blonde« – auch wenn die Songs so folkig grundiert sind wie schon lange nicht mehr und ab und an gar eine Steelguitar zu hören ist. Ähnlich wie zuletzt Beck mit »Morning Phase« watet Oberst knietief in den US-amerikanischen Wurzeln und Sümpfen – und hat das sehr viel bessere Album von beiden geschaffen. Das Songwriting ist famos wie zu den besten Tagen von Bright Eyes; der Gesang packt einen direkt am und im Herzen.

 

Mit seinen 34 Jahren soll der zeitweilig vegan lebende Sänger ja schon ziemlich altmodisch sein und zum Beispiel das Internet hassen. »I’m not going to sit on a fucking computer and try to talk to some fucking 16-year-old in wherever-the-fuck«, soll er das Web verflucht haben. Aber altmodisch ist nicht immer fucking doof, und auch Steelgitarren klingen mitunter fucking gut.

 

In drei Worten: Tennessee / Wurzeln / Herz

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