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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»This Side Of Paradise«

Coma

Comas zweites Album lässt die durchtanzten Nächte dieses Sommers als poppiges Techno-Gedicht noch länger in den Ohren klingen.
Geschrieben am
»This Side Of Paradise« ist die ideale Begleitung eines Nachtschwärmers: Das erste Viertel der Platte setzt mit seinen hier und da auftauchenden, an Caribou erinnernden Vocal-Samples noch ruhig an. Der dann einsetzende Wave-Pop klingt mit seinen großen Pop-Gesten und dem verträumten Gesang schon deutlich vollmundiger. Es gibt wohl keine bessere Stimme als die der alten Band-Kumpanin Dillon, um die Hörer mit Songs wie »The Wind« durch die Nacht tänzeln zu lassen und zu den technoideren Stücken in der Mitte des Albums überzuleiten. Beginnend mit den 8-Bit-Anlehnungen in »Pinguin Power«, wird »This Side Of Paradise« hier wilder, bleibt aber noch immer cool genug, um ein Gleichgewicht zwischen Energie und relaxter Lässigkeit zu halten.

Die letzten Momente des nur acht Songs kurzen Vergnügens gewinnen dank feinfühliger Arrangements an Tiefe und Komplexität, ohne es dabei an Sinnlichkeit mangeln zu lassen. Und weil man ja immer dann aufhören soll, wenn’s am schönsten ist, endet die Platte an dieser Stelle auch schon. Eine kurze, aber schöne Nachtschwärmerei.
- Coma »This Side Of Paradise« (Kompakt / Godbrain / VÖ 09.10.15)

Coma

This Side of Paradise

Release: 09.10.2015

℗ 2015 Kompakt