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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Pearl Necklace

Colour Of Fire

Noch eine junge britische Rockband, die in die Reihe Funeral For A Friend, Lostprophets usw. passt? Während andernorts die Anfänge einer Band von Selbstfindung und Entwicklung erzählen, geht das im UK momentan schneller. Dass dort die Industrie den Marktwert emotionaler Rockmusik kennt, prägt a
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Noch eine junge britische Rockband, die in die Reihe Funeral For A Friend, Lostprophets usw. passt? Während andernorts die Anfänge einer Band von Selbstfindung und Entwicklung erzählen, geht das im UK momentan schneller. Dass dort die Industrie den Marktwert emotionaler Rockmusik kennt, prägt auch ›Pearl Necklace‹. Für das Debüt einer seit 2002 bestehenden Band ist das Ganze eigentlich zu fertig und zu produziert, nämlich von Steve Osborne, der schon für New Order und U2 tätig war. Man darf sich nicht foppen lassen vom Einstieg ›Robot Rock‹, wo direkt die Breitwand-Gitarre mit Pantera droht. Noch im selben Track wird alles durchaus interessant. Trotz perfekter Glätte sind nicht nur herausragende Songs wie ›Second Class Citizen‹ kaum mit portionierter Langeweile à la Linkin Park vergleichbar. Okay, man ahnt nur, wenn die Stimme Owen Richards’ (die etwa bei ›The Company Won’t Colour Me‹ nicht weit ist von Chris Martin) mit einer vom Mix fast getilgten Spur Geschrei unterlegt ist, was zunächst vor lauter Stadionsound verborgen bleibt. Jemand, der sowohl Korn als auch Placebo supportet hat, ohne aus dem Rahmen zu fallen, sitzt vielleicht zwischen den Stühlen, aber komfortabel.