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Lysandre

Christopher Owens

Eine beinah genialische Idee: Was könnte mit dem so bezaubernd schlichten Stil des Ex-Girls-Frontmanns Christopher Owens besser korrespondieren als eine von unbeschwert-naiver, transatlantischer Liebe gesteuerte Coming-of-age-Story?
Geschrieben am

Autor: intro.de

Lysandre heißt die Frau, der Owens auf einem französischen Festival verfiel, und ihre Liebesgeschichte bildet die Grundlage für sein erstes Soloalbum. Tatsächlich muss es für Owens eine Herausforderung gewesen sein, einen künstlerisch sinnstiftenden Weg aus seiner Ex-Band zu finden. Und da kamen ihm die starken Gefühle und die starke Story der letzten Monate seines Lebens gerade recht.

Die elf Stücke auf »Lysandre« sind auf mehreren Ebenen miteinander verknüpft, nicht zuletzt auch auf einer stilistischen. Denn die Platte beschreibt den sowieso schon so sinnlich-naiven Stil der Girls noch mal eine ganze Spur klarer und aufgeräumter. Die modischen Hall-Elemente sind vollkommen verschwunden, das Songwriting selbst übernimmt die Führung, Owens klingt hier mehr nach Randy Newman oder Van Dyke Parks als nach zeitgenössischen Acts. Vor allem aber hat er das Kunststück vollbracht, sich stilistisch freizuschwimmen – mit diesem Album fängt für ihn die Reise als erwachsener Songwriter gerade erst an.

In drei Worten: Erwachsen / Klar / Handwerklich