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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

A real arsehole

Chris Martin

Chris Martin ist ein lieber Mensch. Er ist politisch aktiv, ein toller Papa (wenn man der Gala glauben darf), er breitet beim Singen immer so herzlich die Arme aus und überhaupt liest man selten Schlechtes über ihn. Da freut es einen doch fast, dass er auch mal ein richtiges Arschloch sein kann. Zum
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Chris Martin ist ein lieber Mensch. Er ist politisch aktiv, ein toller Papa (wenn man der Gala glauben darf), er breitet beim Singen immer so herzlich die Arme aus und überhaupt liest man selten Schlechtes über ihn. Da freut es einen doch fast, dass er auch mal ein richtiges Arschloch sein kann. Zum Beispiel, wenn man ihm vor der eigenen Haustür auflauert und ins Gesicht sagt, wie herzlich bescheiden man seine Musik findet. Dann rutscht selbst einem Gutmenschen wie ihm schon mal die Zunge aus. Aber Martin wäre nicht er selbst, wenn ihm das inzwischen nicht furchtbar leid täte. Und wo andere Menschen einen Beichtvater aufsuchen, plauderte er sich sein schlechtes Gewissen in einem Interview von der Seele: "When someone insults you to your face about your music, the first thing you want to do is pick on something about their appearance. It's a terrible thing but I had this woman parked outside our house. She drove me so crazy that I advised her to go to Weight Watchers, which was not a very nice thing to say. I'm not proud of it but it's weird how if you sort of feel like you're being attacked you can become a real arsehole.

Jetzt bleibt zu befürchten, dass Martin den Vorfall in naher Zukunft in einem Song verwurstet. Nachdem er die Vaterfreuden zur Genüge besungen hat, haben wir vielleicht bald ein Song-Remake namens „A Rush Of Blood To The Tongue“. Frei erfundenen Gerüchten zufolge steht sogar schon die letzte Strophe: „Meet me on the road, meet me where I said / Blame it all upon / A Rush Of Blood To The Tongue.“ Das reimt sich zwar nicht für fünf Pfennig, aber das merkt man ja eh nie, wenn er nur wieder die Vokale so schön trällert.