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Built On Glass

Chet Faker

Zwei Jahre hat Nick Murphy alias Chet Faker an seinem lang ersehnten Erstlingswerk herumgeschraubt. Immer wieder hat der Australier selbst gesetzte Deadlines verpasst, Tracks in die Tonne gehauen und zwei komplett fertige Alben einfach aussortiert.
Geschrieben am

Das finale »Built On Glass« nahm der in Melbourne lebende Downtempo-Produzent schließlich in seinem Homestudio im Norden der Hafenstadt auf. Mitte der 2000er hatte sich Murphy noch in verschiedenen Bands, wie zum Beispiel seinem Solo-Folk-Projekt Atlas Murphy oder der Alt-Rock-Band The Sunday Kicks, abgerackert und sein Brot damit verdient, sämtliches Musik-Zubehör auf eBay zu verkaufen. Angesichts des nach wie vor recht kleinen Budgets spielte Murphy auch sein Debüt mit leicht erschwinglichem Equipment ein. Seinem Sound tut das nicht den geringsten Abbruch.

Mit dem Album »Built On Glass« bewegt sich der Musiker vom rein elektronischen Synth-Sound der Vorgänger-EP »Thinking In Textures«, mit der er seine erste Marke in der internationalen Musiklandschaft gesetzt hatte, hin zu traditionellerer Instrumentierung. Die zwölf Tracks sind aufrichtig, von einer gefühlvollen und entspannten Atmosphäre umgeben und bilden mit einer Art Slow-Mo-Attitüde und unglaublicher Gelassenheit Arrangements, die der perfekte Schauplatz für Murphys sanfte und pathetische Vocals sind. Er mischt fast schwerelose R’n’B-Vocals, warme Keyboards und Pop-Melodien mit verschachtelten House- und Disco-Beats. Feinsinn und Subtilität sind meisterhaft zwischen den Tracks platziert.

 

In drei Worten: Deadline / Slow-Mo / Reife

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