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»No Fool Like An Old Fool«

Caroline Says

Weichgeklopft von drei Nebenjobs, nahm die Songwriterin Caroline Sallee den Inbegriff einer Schlafzimmer-Platte auf.

Geschrieben am

Das zweite Album der Songwriterin Caroline Sallee ist auf den ersten Blick ein Fall für eine Pyjama-Party. Ihre verträumten Songs wecken selige Erinnerungen an Maria Taylor, rieseln jedoch gelegentlich zart am Gehör vorbei. Dabei lässt die Musikerin auf diesem Album, das zwischen diversen Nebenjobs in ihrer Wohnung eingespielt wurde, im Detail so einige Asse aus dem Ärmel blitzen.

Da taucht wie in »A Good Thief Steals Clean« eine schöne Gitarre aus den Tiefen, in »I Tried« seufzt die Songwriterin zu Bossa-Nova-Rhythmen, und auch textlich gibt es mit Songs über vergessene Hollywood-Sternchen (»I Tried«) oder einen IS-Anschlag (»Rip Off«) und ihrer Neudefinition von »Sweet Home Alabama« interessante Entdeckungen abseits typischer Tagebuch-Lyrik. In »Rip Off« setzt sie einen minimal vorauseilenden Tucker-Beat ein, der immer auf dem Sprung ist, der lethargischen Grundstimmung in den Allerwertesten zu treten. Doch Sallee bleibt stoisch und behält die Ruhe. Hätte sie zumindest einmal auf den Beat gehört, denn gerade ein Uptempo-Ohrwurm wie »I Think I’m Alone Now« von ihrem Debüt »50000000 Elvis Fans Can’t Be Wrong« würde dieses Album perfekt abrunden.

Caroline Says

No Fool Like an Old Fool

Release: 16.03.2018

℗ 2018 Western Vinyl

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