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»Our Love«

Caribou

Dan Snaith hat uns auf den Holzweg geführt. Zumindest ein bisschen. Denn wer hätte nach der Vorabsingle »Can’t Do Without You« wirklich gedacht, dass er von dem 2010 mit dem Album »Swim« beschrittenen Pfad in Richtung Bandkonstellation und ausufernde Live-Jams nun doch derart konsequent abweichen würde?
Geschrieben am
»Our Love« jedenfalls darf als klassisches elektronisches Soloalbum bezeichnet werden, das Dan Snaiths umfassendes Verständnis von Club-Musik selbstbewusst nach außen trägt. Man könnte allerdings auch behaupten, dass Snaith hier lediglich eins und eins zusammenzählt und seinen zuletzt noch unter dem Alias Daphni laufenden Dance-Entwurf schlicht mit der reduzierten Songwriting-Sensibilität von Caribou zusammenlegt. Wie man es auch dreht: Das Ergebnis bleibt verblüffend rund. Nicht zuletzt dank Dan Snaiths vornehmer Zurückhaltung, die den bereits für sich stehenden Instrumentals, die geschmackssicher zwischen klassischem Analog-House und gedrosselter Electronica pendeln, genug Raum zur Entfaltung gewährt. Noch beiläufiger lassen sich hohe Erwartungen wohl kaum erfüllen.

In drei Worten: Zurückhaltung / Tanzfläche / Wehmut
- Caribou »Our Love« (City Slang / Universal / VÖ 03.10.14)

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