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the movemission

Camel Airrave

Dazu gab es schließlich mehr als genug Möglichkeiten, ... auch wenn die erste zunächst ausfiel: Die französische Luftfahrtbehörde hatte ihre Genehmigung für die Party-Installationen im Jet kurzfristig wieder zurückgezogen. Der Rave über den Wolken wurde dann allerdings kurzerhand improvisiert. Die A
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Autor: intro.de

Dazu gab es schließlich mehr als genug Möglichkeiten, ... auch wenn die erste zunächst ausfiel: Die französische Luftfahrtbehörde hatte ihre Genehmigung für die Party-Installationen im Jet kurzfristig wieder zurückgezogen. Der Rave über den Wolken wurde dann allerdings kurzerhand improvisiert. Die Airraver tanzten also durch, bis sie sich nach der Landung in Miami mit letzten Kräften ins Downtown-Nachtleben stürzten.
Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Luxusliner „Ocean Breeze“, auf dessen Dancefloor-Decks Frank und Kollegen dann auch die 450 nordamerikanischen Partypeople begrüßen durften. Bis man abends Freeport auf Grand Bahama Island ereichte, von wo aus es straight zum „Bermuda Triangle Move“ am anderen Ende der Insel ging, wurden die Glieder des feiernden Haufens von JOSH WINK, SUPA DJ DMITRY, TONY LARGO und diversen Kollegen ein weiteres Mal ausgiebigst zum Zucken gebracht. Nachts wurde dann zu einem berauschenden Set der New Yorker DJ-Entdeckung KEOKI der Strand umgepflügt. Unvergeßlich auch AFRIKA BAMBAATAAs fulminantes Set, in dem er von Elektro über Reggae und Calypso bis zu AC/DC alles einbaute, was ihm geeignet schien, den Pulk zum Wahnsinn zu treiben. Ein Ziel, das auch JUAN ATKINS und WESTBAM zielstrebig verfolgten, bis schließlich HARDFLOOR mit einem seiner ansonsten doch eher rar gesäten Ausflüge hinter die „Wheels Of Steel“ den nächsten Morgen „einläutete“.
Back on Deck legte sich Frank erst einmal ausgiebig in die karibische Sonne, bevor er sich wieder zur tanzenden Crowd gesellte. Nach der Ankunft in Nassau und einem Ausflug ins Vergnügungsparadies „Paradise Island“ inklusive der Beobachtung von Haien, Mantas, Höhlenplötzen und sonstigem unterseeischen Gezuppels via Plexi-Tunnel und Basthängebrücke wurde das Partytreiben unter Deck fortgesetzt. Ab 1 Uhr ging es in einer zum Club umfunktionierten Lounge ans Eingemachte, will meinen, PASCAL F. E. O. S. heizte vor, und das kalifornische Klangkombinat ELECTRIC SKYCHURCH öffnete die Köpfe der Anwesenden zwecks Frischluftzufuhr und Horizonterweiterung.
Am nächsten Tag, zurück an Bord des mittlerweile zum zweiten Zuhause gewordenen „Move Boats“, zeigte sich schließlich ein tropischer Regen als maßgeblich für ein grandioses Finale. Der Rave artete in eine exzessive Wasserschlacht aus, in deren Verlauf schlußendlich auch reichlich Sektflaschen zum Einsatz kamen. Selbst für die Trocknung war gesorgt: Schließlich bliesen CYRRUSS den durchnässten Regentänzern im Club unter Deck mit ihren mit Gitarre und Bass angereicherten Sequencer-Kanonaden gründlich das Wasser aus den Klamotten. In Miami wurden im örtlichen „Salvation Club“ von JOSH WINK, ROGER SANCHEZ, DAVE CANNALTE, DOC MARTIN und THE STICKMEN zu guter Letzt noch einmal so richtig die Regler aufgerissen. Während Frank sich am letzten Tag früh aus dem Bett quälte, um die verbleibende Zeit für einen Einkaufsbummel zu nutzen, brachte SUPA DJ DMITRY im Club ein immer noch gut gefülltes Haus zum totalen Schweißausbruch. Auf dem Rückflug fielen die meisten dann in komatösen Tiefschlaf. Franks Fazit nach dem Aufwachen am Kölner Airport: Das nächste Mal bin ich wieder dabei ..., sollte ich mich bis dahin erholt haben.