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After The Disco

Broken Bells

Im Querschnitt von »After The Disco« liegt Falsettgesang neben Electro-Theremin-Effekten, zappeliger Hi-NRG konkurriert mit sanften Akustik-Tönen und Baggy-Beats aus den 90ern. Dieses vermeintliche Chop Suey der schlechtesten Sorte funktioniert erstaunlicherweise perfekt.
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Vier Jahre ist es her, dass das amerikanische Indie-Superduo Broken Bells, bestehend aus The-Shins-Fronter James Mercer und Produzent Brian »Danger Mouse« Burton, mit seinem selbst betitelten Debütalbum die Indie-Community aufgekratzt hatte. Im März 2011 gab das Duo mit der EP »Meyrin Friends« ein letztes Lebenszeichen von sich, bevor es um das Pärchen ruhig wurde. Mercer widmete sich seiner Band, nahm ein viertes Studioalbum auf und ging auf Welttournee. Burton machte es sich für The Black Keys und Gnarls Barkley wieder im Produzentenstuhl gemütlich. Ob da aber noch mal was kommen würde und vor allem, dass da etwas mindestens so Gutes zu erwarten stand wie das gefeierte Debüt, war unklar.

Schon vor Veröffentlichung fütterte die Band die wartenden Fans mit vielen kleinen, aber sehr schmackhaften Häppchen: Die ersten Töne gab es in einem nach dem Album benannten Kurzfilm mit Regisseur Jacob Gentry zu hören. Die musikalische Vielfalt auf »After The Disco« erreicht einen neuen Horizont, der weit vom verträumten Downtempo-Pop des Debüts entfernt liegt. Im Querschnitt der elf Tracks liegt Falsettgesang neben Electro-Theremin-Effekten, zappeliger Hi-NRG konkurriert mit sanften Akustik-Tönen und Baggy-Beats aus den 90ern. Was in der Beschreibung wie Chop Suey der schlechtesten Sorte klingt, funktioniert auf der Platte erstaunlicherweise perfekt. Und dann ist da auch noch dieser symphonische Bogen, der die Stimmung des Debüts dann doch wieder aufleben lässt. Ein willkommenes Comeback.

 

In drei Worten: Häppchen / Kurzfilm / Chop Suey

 

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