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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

My Glamour Valentine

Brit Awards

So newcomerstark wie noch nie behaupten die Brit Award erneut ihre Position als wichtigste Preisverleihung für Popmusik in Europa. Ganz weit vorne diesmal: Lily Allen.
Geschrieben am

Der ganz große Zirkus des englischen Popbiz hört auf den schönen Namen Brit Awards und hat ungefähr den selben Glamour-Faktor wie der Oscar, der Grammy oder Las Vegas bei Nacht. Die schönen Kleider werden aufgetragen, die Klunker beim Juwelier ausgeliehen und zur Schau gestellt, als seien's die eigenen. Dazu kommen noch die abgeschmackten Reden, bei denen sich immer wieder was bietet, woran sich die Yellow Press aufhängen kann. Wenn man dann noch solche begeisterten Statements von Universal bekommt wie dieses: "This all results in genuine uplift in sales and profile that can last for many weeks", dann fällt wirklich schwer, sich noch von Glanz und Glitter mitreißen zu lassen.

Nüchtern besehen mutet das Spektakel allerdings längst nicht so überflüssig an, wie die Fassade, die es sich selbst gibt. Klar, es ist eine Selbstbeweihräucherung der Industrie, der Chartstopper und der Big Player. Die Indie Credibility tendiert gegen Null. Und doch, man kommt nicht umhin, man muss ihnen trotzdem Geschmack zugestehen, wenn man sich die Nominierten ansieht. Das ist eben dann doch beinahe konsensfähig.

Die Preisverleihung wird am Valentinstag, den 14.02.2007 live auf dem britischen Kanal ITV1 gesendet. Dabei gibt es unter anderem Auftritte von Oasis, Scissor Sisters und Take That. Der stärkste Act dieses Jahr ist Lily Allen mit ganzen vier Nominierungen, Soul-Newbie James Morrison und Corinne Bailey Rae folgen mit drei. Auffällig insgesamt, wie viele Newcomer dabei sind. "With so many new faces listed, and quite a few established names absent, this has to be one of the freshest Brits lineups since the awards began over 25 years ago", sagt der HMV-Funktionär Gary Rolf.


British Male Solo Artist
James Morrison
Jarvis Cocker
Lemar
Paolo Nutini
Thom Yorke

British Female Solo Artist
Amy Winehouse
Corinne Bailey Rae
Jamelia
Lily Allen
Nerina Pallot

British Group
Arctic Monkeys
Kasabian
Muse
Razorlight
Snow Patrol

Mastercard British Album
Amy Winehouse - 'Back To Black'
Arctic Monkeys - 'Whatever People Say I Am, That's What I'm Not'
Lily Allen - 'Alright, Still'
Muse - 'Black Holes And Revelations'
Snow Patrol - 'Eyes Open'



British Single Shortlist
Corinne Bailey Rae - 'Put Your Records On'
The Feeling - 'Fill My Little World'
James Morrison - 'You Give Me Something'
The Kooks - 'She Moves In Her Own Way'
Leona Lewis - 'A Moment Like This'
Lily Allen - 'Smile'
Razorlight - 'America'
Sandi Thom - 'I Wish I Was A Punk Rocker'
Snow Patrol - 'Chasing Cars'
Take That - 'Patience'
Will Young - 'All Time Love'

British Breakthrough Act
Corinne Bailey Rae
The Fratellis
James Morrison
The Kooks
Lily Allen

British Live Act
George Michael
Guillemots
Kasabian
Muse
Robbie Williams

International Male Solo Artist
Beck
Bob Dylan
Damien Rice
Jack Johnson
Justin Timberlake

International Female Solo Artist
Beyonce
Cat Power
Christina Aguilera
Nelly Furtado
Pink

International Group
The Flaming Lips
Gnarls Barkley
The Killers
Red Hot Chili Peppers
Scissor Sisters

International Album
Bob Dylan - 'Modern Times'
Gnarls Barkley - 'St Elsewhere'
Justin Timberlake - 'FutureSex/LoveSounds'
The Killers - 'Sam's Town'
Scissor Sisters - 'Ta-Dah'

International Breakthrough Act
Gnarls Barkley
Orson
The Raconteurs
Ray Lamontagne
Wolfmother

Outstanding Contribution To Music

Oasis