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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Won’t Let You Down«

Bridget Kearney

Bridget Kearney bastelt an großen, eigenen Fußstapfen. Ihr Solo-Debüt »Won’t Let You Down« ist nichts anderes als brillant.
Geschrieben am
Das muss man erst mal schaffen: Mit nur zehn Songs eine Breite erzeugen, dass es einen fast erschlägt. Bridget Kearney tat gut daran, aus dem Schatten des Bassistinnen- und Background-Sängerinnen-Daseins in der Gruppe Lake Street Dive zu treten und solo ganz nach vorn zu preschen. Offenbar hat man es hier mit einer großen Musikliebhaberin zu tun, die sich das Beste aus 50 Jahren Musik herauspickt und mit ihrer unvergleichlichen Stimme, einem genialen Songwriting und überbordender Kreativität noch einiges Eigenes draufpackt. Jeder Song auf »Won’t Let You Down« ist ein verdammter Hit. Da gibt es aufputschende Piano-Pop-Songs (»Daniel«), da erinnert es einen plötzlich an 1990er-Radiohits (»Won’t Let You Down«), dann taucht ein 1980er-Moment auf (»Who Are We Kidding«). Es gibt einen Ausflug gen Soul (»So Long«), in Rock-Gefilde (»Love Doctor«) und immer wieder Richtung Beatles (»What Happened Today«). Kearney, die einst den John-Lennon-Songwriting-Wettbewerb gewann, hat hier ein Album kreiert, das locker als Antwort auf Lennons Bitte »Don’t Let Me Down« gelten kann. Eine späte Versöhnung, für die man sehr dankbar sein muss.

Bridget Kearney

Won't Let You Down

Release: 24.03.2017

℗ 2017 Signature Sounds Recordings