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The North Borders

Bonobo

Bonobo veröffentlicht seit 2001 ein Meisterwerk nach dem anderen auf dem wegweisenden Label Ninja Tune und muss als einer der wichtigsten Vertreter des Downbeat-Genres gewürdigt werden.
Geschrieben am

»The North Borders« setzt dabei nahtlos an dem 2010 veröffentlichten »Black Sands« an. Kaum jemand vermag es wie Bonobo, elektronische Musik derart warm und organisch klingen zu lassen. Über präsente, aber nicht aufdringliche Beats legen sich Schichten aus Soul, Jazz und orchestralen Arrangements.

Vereinzelt leihen unter anderem der New Yorker Folksänger Grey Reverend (»Fast Fires«), Soulqueen Erykah Badu (»Heaven For The Sinner«) sowie die vergleichsweise unbekannte Szjerdene dem Album ihre Stimmen. Der Großteil der Songs kommt jedoch sehr gut ohne Gesang aus, steckt doch in den vielen Texturen und Melodien dieses Albums ohnehin so endlos viel Gefühl, das nicht mit Worten vermittelt werden muss. Bonobo zeigt sich mit diesem herausragenden Album auf dem vorläufigen Höhepunkt seines Schaffens.

In drei Worten: Beats / Seele / Sonntag

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