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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

A Life Less Fancy

Bon Homme

Ein wenig düster hier, ein wenig poppig dort, und alles in Maßen und wohl geordnet. Ein Album, auf dem man alles ein wenig durcheinanderbringen und aus dem man ein paar Emotionen herausschütteln möchte.
Geschrieben am

Elektronische Popmusik aus Dänemark hat mittlerweile Tradition: Trentemøller, When Saints Go Machine, WhoMadeWho und der eine oder andere Nachwuchs – das ist schon eine sehr lebendige Musikszene. Andererseits ist vieles von dem, was diese Künstler zuletzt herausgebracht haben, leider im Mittelmaß stecken geblieben. Und das zweite Soloalbum von Tomas Høffding alias Bon Homme, sonst Bassist von WhoMadeWho, macht da keine Ausnahme. Das Album handelt vom Erwachsenwerden, davon, sein Ego zu überwinden und Verantwortung zu übernehmen – und ist darüber ganz schön langweilig geworden. Ein wenig düster hier, ein wenig poppig dort, und alles in Maßen und wohl geordnet. Dagegen kann man eigentlich nichts sagen, schließlich pegelt sich das Leben mit den Jahren so ein – der Titel ist da Programm –, aber letztlich möchte man das Album doch einmal kräftig schütteln, alles ein wenig durcheinanderbringen und ein paar Emotionen herauspurzeln sehen. Die Ideen sind da, das Können auch, leider nur hat sich der gute Mann offensichtlich allzu sehr in seinem Leben eingerichtet. Schade eigentlich.

 

In drei Worten: Electropop / Dänemark / Vernünftig