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»Deran«

Bombino

Bombino, Bombino, Bambino. Deran, Deran, Alkheir. Sagt das Kind, sagt die Tuareg-Frau auf einer Hochzeit. Beste Wünsche, beste Wünsche, für Frieden. Von Dan Auerbach verehrt, von Dembowski bewundert. Bombino stemmt sich gegen das Vergessen.

Geschrieben am

Das Reisen, das Treiben zwischen den Orten. Eine Errungenschaft der Menschheit. Wir legen Distanzen hinter uns. Verbringen unsere Auszeiten in Südamerika, tanken Energie auf Bali. Sind rast-, nie heimatlos. Die Welt ist unser Zuhause. Aber trotzdem ziehen wir immer neue Zäune hoch, errichten neue Mauern, wenden uns gegen die, die kommen. In Europa, in Amerika, überall. Und doch sind wir uns näher als je zuvor. Technik kennt keine Grenzen.

So auch in der Musik, diesem seit jeher offenen Kunstgenre, das von der Gier nach neuen Sounds, neuen Einflüssen getrieben wird. Mit Tinariwen, Tamikrest und Bombino fand die Kultur der Tuareg, diesem Nomanden-Volk aus Afrikas Norden, ihren Weg in den Rest der Welt, und die Welt kam im Form des Terrors in die Wüste. Damon Albarn, Weltenbummler Chris Eckman, Dan Auerbach, die Rolling Stones. Sie alle vereint die Liebe für diese vom Sahara-Wind erschaffene Musik. Rau, kantig, offen, warm. Auf dem wunderbaren Album »Deran« singt Bombino: »Vergiss nicht, was wir wissen, was uns die Alten gelehrt haben«, und mit ihm fallen wir in diese ferne, zerrissene Welt.

Bombino

Deran

Release: 18.05.2018

℗ 2018 Partisan Records

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