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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Eminem & Rick Rubin

Bodycheck

Der eine sieht aus wie Gott, und der andere könnte sein Sohn sein. Rick Rubin und Marshall Mathers arbeiten endlich zusammen. Mit »Berzerk« will Eminem an die Nullerjahre anknüpfen, in denen er mehr als 100 Millionen Alben und 50 Millionen Singles verkaufte. Da ist die bärtige Produzentenlegende Rubin, der als Pate des HipHop und des modernen Heavy Metal sowie Reanimator scheintoter Karrieren gilt, gerade der richtige Partner. Martin Riemann hat sich die beiden Knaben mal angeschaut.
Geschrieben am

 

Rubin

 

Körper: Die meisten Bands, die Rick Rubin produziert, bekommen ihn angeblich kaum zu sehen. Der Meister setzt auf unkörperliche Präsenz.

 

Gehirn: Rubin wusste kaum, wie ein Mischpult funktioniert, als er zu Beginn seiner Produzentenkarriere mit Künstlern wie LL Cool J, Run DMC und den Beastie Boys ins Studio ging.

 

Herz: Rubin hielt Mike D bei der ersten Begegnung für ein arrogantes Arschloch und hält den Erfolg der Beastie Boys für allein seinen Verdienst.

 

Ohren: Fliegt nicht gerne, da die erhöhte Radioaktivität in der Höhe sein Gehör beeinträchtigt.

 

Mund: Der Veganer war noch nie in seinem Leben betrunken und hat auch sonst nie Drogen genommen.

 

Brille: Setzte schon als Schulkind nie seine Sonnenbrille ab.

 

Kopf: Nahm früher tatsächlich regelmäßig an Treffen der International Brotherhood of Magicians teil.

 

Bart: Hallo Hipster: DAS ist ein Vollbart!




Eminem

 

Kopf: Eminem wurde während der Dreharbeiten zu »8 Mile« schlafmittelabhängig.

 

Körper: Nannte sich ursprünglich M&M, musste das aber wegen einer Klage des Süßwarenherstellers Mars Inc. ändern.

 

Gehirn: Es gibt viele Wege, ein guter Rapper zu werden. Eminem studierte einfach stundenlang Wörterbücher.

 

Mund: Viele, die den Begriff »lyrisches Ich« nicht kennen, hassen ihn wegen seiner feindseligen Aussagen. Sein Freund Elton John sprach ihn aber beispielsweise vom Vorwurf der Homophobie frei.

 

Hand: Auf der Innenseite seines rechten Handgelenks sind die Worte »slit me« eintätowiert.

 

Schritt: Lieferte sich jahrelang einen öffentlichen Disput mit Mariah Carey, indem er zum Schrecken der Diva behauptete, mit ihr intim gewesen zu sein.

 

Körper: Wie klein und putzig unser Rap-Hool aussieht!

 

Haare: Er schneidet sich die Haare prinzipiell selbst.

 

 

Eminem »The Marshall Mathers LP 2« (Interscope / Universal / VÖ 05.11.13)