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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Body Talk Pt. 1

Robyn

Cyborgs kommen in deine Stammkneipe und geben dir einen Zungenkuss - und zum Schluss geht's noch zu dem Einen nach Hause. So ist diese EP.
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Cyborgs kommen in deine Stammkneipe und geben dir einen Zungenkuss - und zum Schluss geht's noch zu dem Einen nach Hause. So ist diese EP.

Was konnte man vom Nachfolger des zwischen 2005 und 2008 international immer wieder mühselig (re-) releasten letzten Robyn-Albums wirklich erwarten? Jener Platte, die erst ohne Druck mit unterschiedlichsten befreundeten Protagonisten eingespielt wurde, dann aber Nummer-eins-Hits, Madonna-Support-Touren, kurz: eine Karriere nach sich zog? Doch gewiss nicht, dass es so großartig werden könnte wie "Body Talk Pt. 1", die gar nicht mal so kurze erste von drei für 2010 angekündigten Robyn-EPs.

An ihrer Arbeitsweise hat die Schwedin festgehalten: Das heillose Gefeature wirkt zunächst erratisch. Röyksopps, Diplos oder Klas Åhlunds Zutun macht aber bald an jeder Stelle hörbar Sinn. Die acht Stücke klingen ähnlich heterogen wie zuletzt: Es gibt zwei eher lieblichere Pop-Hits ("Cry When You Get Older", "Fembot"), die auch aus den "Robyn"-Sessions hätten stammen können. Aber es gibt Robyn plötzlich auch in einer harten Clubtechno-Variante: "Don't Fucking Tell Me What To Do", "None Of Dem". Und als Bonus: zwei Balladen, von denen eine toll und eine auf Schwedisch ist. Bei acht Versuchen fünf, sechs Mal gespaltener Pfeil - der Pop-Sherwood-Forrest erzittert.

In drei Worten: Teil 1/3 / Jahreshighlight / Popclub-Megamix