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Intimacy Remixed

Bloc Party

Bloc Party übertreiben ihren Remix-Fimmel - hätte nicht sein müssen.
Geschrieben am



So ganz hat die Kultur der Dance-Mixe von Popsongs die ihr von Puristen anfänglich entgegengebrachten Vorurteile bisher nicht entkräften können.



Zu oft wirkten die Interpretationen selbst unter wohlwollender Betrachtung lieblos, zu oft produzierte das Schema F selbst aus außerordentlichem Ausgangsmaterial nicht mehr als Massenware.

Auch die omnipräsenten und mit Sicherheit schwer beschäftigten Bloc Party haben ihre harte Tür für Remix-Auftragnehmer mittlerweile aufgegeben, das macht die bearbeitete Version ihres letzten Albums "Intimacy" deutlich. Nur wenige Tracks besitzen einen tatsächlichen Mehrwert: Mogwai überraschen zwar mit einer rein elektronischen Breakbeat-Version von "Biko", auch der We-Have-Band-Mix von "Halo" und No Ages Gitarren-Inferno auf "Better Than Heaven" können etwas, die meisten anderen Stücke sind aber nicht viel mehr als öde.

Die Remix-CD zu "Silent Alarm" war dagegen deutlich pfiffiger. Zumindest die Pforten zu den großen Raves sollten sich für die Band dank prominenter Namen wie Armand Van Helden nun aber endgültig öffnen.

Diese Platte in nur einem Satz?