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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

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Blaudzun

Johannes Sigmond arbeitet als Musiker wie ein Baumeister. Als Blaudzun errichtet er die großen, sphärentiefen Kathedralen der Popmusik des 21. Jahrhunderts, die gleichfalls Orte von Wonne und Laster sind.

Geschrieben am

Lange war der umtriebige Niederländer Blaudzun ein Geheimtipp, lediglich eine Empfehlung szenekundiger Besucher einschlägiger Festivals. Denn seine ersten drei Alben wurden nicht in Deutschland veröffentlicht. Doch dann traten die Macher des Delikatessladens Glitterhouse Records aus dem Weserbergland auf den Plan: Blaudzun wurde Teil der Familie.

Nach seinem bundesrepublikanischen Debüt »Promises Of No Man’s Land« sowie »Jupiter, Pt. I« und »Jupiter, Pt. II« ist nun der dritte und letzte Teil seiner »Jupiter«-Trilogie da, der auf den Tag genau zehn Jahre nach seinem selbstbetitelten Debüt erscheint. Das Album ist voller süßlich-geleckter, fasslicher und aufrührerischer kleiner Pophymnen. Große Stadionmomente wechseln sich mit intimen Augenblicken ab, ganz so, als bildeten Anohni und Arcade Fire eine betörende Supergroup, um 16 Horsepower chartstauglich zu interpretieren. Dave Eugene Edwards und Ryan Adams tanzen dazu ausgelassen.

Blaudzun

_Up_

Release: 06.04.2018

℗ 2018 Glitterhouse Records