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Ein Treffen in Reykjavik

Björk

Intro-Redakteurin Susanne Pospischil traf Björk in Reykjavik, um mit ihr über ihr neues Album 'Volta' zu sprechen. Es sei wieder Zeit für "action music" verriet die quirlige Ausnahmekünstlerin vorab exklusiv auf intro.de.
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"I think it’s pretty healthy to do something", sagt sie gleich zu Beginn unseres Gesprächs vor Ort auf Island (Foto) und bestellt sich einen Cappuccino, als ob sie ihre Aussagen damit noch mal unterstreichen möchte. Genau darum geht es: "Something" meint in diesem speziellen Fall nichts Geringeres als ihr neues Album 'Volta', das wie angekündigt am 07.05. erscheinen wird und dessen letzten Töne noch eindrucksvoll nachklingen. Als ob es zu ihrer unmittelbarsten Natur und Persönlichkeit gehört, erzählt sie von ihrer Arbeit an den Stücken, die meist alleine und zuhause vor ihrem Computer entstehen. Darum freut sie sich auch schon sehr an diesem Abend noch 14 weitere MusikerInnen zu treffen, mit denen es bald auf Tour-Abenteuer gehen soll. Die Zeit sei nun wieder reif für "action music" sagt sie, und wenn zur Stunde dafür genau einer garantiert, ist das natürlich Timbaland. Jede Zusammenarbeit basiert sicher auf ganz verschiedenen Vibes, doch diese schien auch für Björk eine ganz besondere gewesen zu sein: "There was no kind of a long story. I want the album to be very organic and rhythmic. So he could’t hear the songs before when I met him and he just react, react, react. Boam-boam-boam, he did nine songs in three hours and it was almost more like a strange game. I never worked like this before but I had an instict that it would work. And at the end it was really great."

Die nächsten zwei Monate hat sie dann aber doch lieber wieder alleine geloopt und gebastelt, um uns jetzt ein temperamentvolles und keineswegs geschmeidiges Album zu präsentieren, mit dem wir diesen Sommer noch viel Freude haben werden. In der kommenden Intro Mai verrät sie noch mehr, wie es war mit Antony ohne The Johnsons Liebeslieder einzusingen, zum Beispiel.