×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Bouncen gegen AIDS?!

Beats 4 Life

MC Spax war Host der Veranstaltung vom 1.Dezember im Kölner Palladium. Wie er das Event für den guten Zweck erlebt hat, kann man in den nächsten Zeilen lesen:Das Kölner Palladium war ausverkauft. Mehr als 4.000 Besucher stürmten in die Halle um das für mich etwas zu große Line Up zu sehen. HipHop-Mu
Geschrieben am

Autor: Spax

MC Spax war Host der Veranstaltung vom 1.Dezember im Kölner Palladium. Wie er das Event für den guten Zweck erlebt hat, kann man in den nächsten Zeilen lesen:

Das Kölner Palladium war ausverkauft. Mehr als 4.000 Besucher stürmten in die Halle um das für mich etwas zu große Line Up zu sehen. HipHop-Musik stand wiedereinmal im Vordergrund dieser Veranstaltung und so ergab sich auch das jugendliche Durchschnittsalter der Zuschauer. Diese rappten Textpassagen mit, gröhlten Refrains und spendeten nebenbei ihr Geld. Wie im vergangenen Jahr ging der Erlös dieser Veranstaltung, nach Abzug der Kosten versteht sich, an die Aidshilfe. Die Stimmung am Abend war gut, nur fand ich die strikten Zeitfenster für die einzelnen Performances zu eng. Bedingt durch die Aufzeichnung von Viva, war leider wenig Platz für Spontaneität oder Zugaben. Es war schon eine Art Fließband-Konzert und genau das finde ich in einem solchen Zusammenhang nicht ausreichend. Das Thema, um das es eigentlich ging, wurde konsequent bis auf kleinere Ausnahmen vermieden. Das große Finale des Events gegen 1.30h, bestritten von Brothers UND Sisters Keepers, ging leider aufgrund der Länge des Spendenmarathons unter, da cirka ein drittel des Publikums schon gegangen war. Ich hätte mir gewünscht, dass alle Acts des Abends zum großen Showdown noch mal die Bühne betreten, um wenigsten in einer Sache die sonst so gepriesene Unity zu präsentieren. Alles in allem bleibt zu sagen, dass - egal was ich als Einzelperson anders hätte haben wollen - , unterm Strich eine Stange Geld für eine unterstützenswerte Sache übrig bleibt und die sonst so verschwendete Fernsehzeit auf unseren Musikkanälen endlich mal vernünftig genutzt wurde. Neben all den Kriegen auf dieser Welt, sollte man die Front AIDS nicht vergessen. Peace.