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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Be

Beady Eye

»Wer will die neue Beady Eye, also der untalentiertere der Gallaghers, ihr wisst schon, besprechen?«
Geschrieben am

Autor: intro.de

Kaum ausgesprochen, duckt sich der Kollegenschwarm weg. Wer will es ihnen verübeln? Durch beide Spätwerke der Gebrüder Oasis bewegt man sich am besten nicht als Kritiker, sondern als Ultra, als eingefleischter Fan. Denn sonst käme man zu schnell zu dem unpopulären Schluss: So wirklich geil ist das alles einfach nicht mehr.

Aber dann wird man beim nächsten Melt! von Thees Uhlmann und ähnlich Gallagher-Getreuen bestimmt mit heißem Pech übergossen. Und das im Sommer! Nein, schlecht sprechen mag man ohnehin gerade auch über den abgehangen exaltierten Liam nicht, immerhin ist der immer noch cool. Aber unter uns ... Müssen es denn dauernd noch neue Alben sein, die allesamt vor den Neunzigern doch nur aussehen beziehungsweise klingen wie Pik sieben? Scheinbar schon. Und »Be« bemüht sich im Vergleich zu »Different Gear, Still Speeding« auch sehr hörbar, an den eigenen Trademark-Sound, ja, sogar -Song heranzukommen. Das Selbstzitat gilt allerdings nicht zu Unrecht als nicht gerade die Champions League der Kunst. Für genannte Ultras ist hier sicher viel drinnen, der Rest muss in heißem Pech baden. Was hat Britpop uns nur angetan?

In drei Worten: Ultra / Cool / Pech