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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»No Mind No Money«

Beach Baby

Großbritannien gehen die Popstars einfach nie aus. Und auch im Shoegaze-Indie kann man das Zeug zu großen Hits haben. Das Quartett Beach Baby aus London zeigt auf seinem Debüt »No Mind No Money«, wie man Popsongs schreibt.
Geschrieben am
Shoegaze, New Wave oder Indie-Rock sind erstmal keine Stilrichtungen, die innovationsheischende Hörer momentan die Ohren spitzen lassen. Bei der Flut an monatlichen Veröffentlichungen herrscht ohnehin ein ständiges Sättigungsgefühl. Aber wer schon auf Beach Babys vorab veröffentlichte Singles »Ladybird« und »No Mind No Money« gestoßen ist, wird sicher gespannt sein: Zwei hochwertige, kurzweilige Popsongs mit leichtem Retro-Touch, 1980er-Chorusgitarren und zuckrigen Keyboard-Melodien, die von einem soliden Rhythmusgerüst und zwei charismatischen Sängern eingerahmt werden. Nun bekommen sie adäquaten Nachschub.  

Denn dieses Debütalbum knüpft ziemlich nahtlos an die bereits bekannten Stücke an: elf Songs (natürlich inklusive der Singles), die keine Technikexkurse, intellektuellen Schlenker oder sonstigen Ballast mit sich rumschleppen, sondern melancholisch und im Sinne des ewigen Partystudenten dem perfekten Refrain hinterherjagen. Indie-Tanzmusik im Slipstream von Ariel Pink, TV On The Radio und Belle & Sebastian mit deutlich mehr Motoröl, der man sich nur mühsam entziehen kann.

Beach Baby

No Mind No Money

Release: 02.09.2016

℗ 2016 Island Records, a division of Universal Music Operations Limited

Beach Baby »No Mind No Money« (Island / Caroline / Universal)