×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Bold

Be

BE mixen einen bunten Groovecocktail aus verschiedensten hochprozentigen Musikstilen wie Jazz, Funk & HipHop. Bestimmend immer der HipHop-Groove, mal rough and tough, mal soft and mellow, mal eher 70er Funk aus den 90ern, mit vereinzelten Ausflügen in tiefe, düstere Gefilde - postmodern gerne als Tr
Geschrieben am

Autor: intro.de

BE mixen einen bunten Groovecocktail aus verschiedensten hochprozentigen Musikstilen wie Jazz, Funk & HipHop. Bestimmend immer der HipHop-Groove, mal rough and tough, mal soft and mellow, mal eher 70er Funk aus den 90ern, mit vereinzelten Ausflügen in tiefe, düstere Gefilde - postmodern gerne als TripHop bezeichnet. Vorliegende Veröffentlichung ist ihr Debüt, nachdem sie sich im Raum Hannover schon einer außerordentlichen, live erspielten Fanschar erfreuen und den ffn-Local Heroes-Wettbewerb 1995 gewannen. Und das, obwohl BE eingentlich nur als Sessionband für einen Auftritt geplant war. Natürlich ist noch nicht alles Gold, was groovt, man wünscht sich etwas mehr abseitige Experimentierfreude, klingen doch manche Zu-sehr-Funkstücke zu glatt und hausbacken. Da fehlen mir die Ecken und Kanten. Auch hätte ich mir das „Castles Made Of Sand' eher erspart gewünscht. Davon ab bietet diese Scheibe abwechslungsreichen HopPop der angenehmen Sorte, der auf einem soliden und interessanten Groove-Fundament ruht. Und BE sind frisch und modern, verwerten ihre Einflüsse interessant zu einem eigenständigen Sound. Die findet man mal bei den BEASTIES, wenn „20 Something' als langsameres „Watcha Want' erscheint, mal bei GALLIANO oder WORKING WEEK, und Jazzer polieren ihre Schuhe und lockern die Krawatten. Nette Dreingaben sind „Kidnapped' als semi-brasilianisches Easy Listening-Ding sowie die Pseudo-Filmschnipsel-Intermezzi, herausragend für mich „Cult & Commercials' mit etwas Jazz, kranken Scratches und leichtem Gebläse, wobei mir Gregors dunkle Rap-Gesang-Stimme bei den ruhigeren Stücke besser flowt.