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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Der Gang vor die Hunde

Bazooka Zirkus

So lässt man sich gerne mal anschreien. So mit Gefühl, Passion und einem guten Stück Herz im Hass.
Geschrieben am

Die Köln/Koblenz/Neuwied-Connection Bazooka Zirkus setzt sich, so will es die Sage, aus veritablen Veteranen der deutschen Hardcore-Szene zusammen, und man spürt die Erfahrung der fünf Musiker in jeder Sekunde.

Wobei eine Sekunde hier als opulentes Gefäß für höchstmögliche Ereignisdichte dient, denn die Band gibt so vehement Gas, dass sie ihre erklärten Vorbilder wie Bad Brains oder Suicidal Tendencies, als diese noch was konnten, lässig Staub schmecken lässt. Zwölf Songs in einer halben Stunde, mehr braucht es nicht, sich durch eine so intensive wie humorvolle und, doch, hier und da auch leicht pathetische Form der Weltaneignung zu ballern. So geht das! Komplettiert wird diese Brutalo-Sternstunde durch wirklich hervorragende Texte. Wobei zu wünschen ist, dass die Band bei der deutschen Sprache bleibt, leiden die zwei englischen Songs auf dem Album doch etwas unter einer Klaus-Meine/Doro’esken Intonation. Hier schreit die Zukunft.

In drei Worten: Schreien / Hassen / Hardcore