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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Prince Of Tears«

Baxter Dury

»Das ist ein biografischer Soundtrack eines imaginären Films über mich selbst«, sagt der 45-jährige Brite Baxter Dury über sein fünftes Album. Nach dem Hören wünscht man sich nichts mehr als eine tatsächliche Verfilmung.
Geschrieben am
Baxter Dury hat 15 Jahre nach seinem Debütalbum in der Subkultur mittlerweile einige prominente Fürsprecher. Olli Schulz ist einer. Jason Williamson, Sänger der Sleaford Mods, ein anderer, der es zudem auf den Song »Almond Milk« des Musikers aus Buckinghamshire geschafft hat. Sein Album bestehe, so Dury, aus lauter fiktionalen Schnappschüssen.

Um das auch musikalisch zu unterstreichen, fanden diesmal sowohl eine Band als auch ein Orchester Einzug in die lässig-entspannt wirkende Klangkulisse, die allerdings darüber hinwegtäuscht, dass Dury im Leben oft von Schatten begleitet wurde. Auf Albumlänge schaut der Prinz der Tränen wie durch einen Filter auf sich und die Welt. »Das ist massiv wahnhaft, aber auch genau deshalb ehrlich emotional«, sagt er selbst.

Nach all den sanft ratternden Synthies, orchestralen Fragmenten, den eindringlichen Background-Vocals von Madeleine Hart und zu guter Letzt Durys hypnotischem Sprechgesang kann man ihm nur beipflichten: Gefühle wurden schon lange nicht mehr so stilvoll in Songs gegossen.

Baxter Dury

Prince of Tears

Release: 27.10.2017

℗ 2017 LE LABEL - [PIAS]