×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

The King Of Nothing Hill

Barry Adamson

Denk an John Shaft. Nein, natürlich nicht an Samuel L. Jackson, sondern an Richard Roundtree, den ersten und bis heute coolsten schwarzen Film-Bullen überhaupt. Denk an Harlem 1971, schwarze Lackledermäntel, fette Koteletten und Afrolook. Und vor allen Dingen denk an den grandiosen Soundtrack von Is
Geschrieben am

Denk an John Shaft. Nein, natürlich nicht an Samuel L. Jackson, sondern an Richard Roundtree, den ersten und bis heute coolsten schwarzen Film-Bullen überhaupt. Denk an Harlem 1971, schwarze Lackledermäntel, fette Koteletten und Afrolook. Und vor allen Dingen denk an den grandiosen Soundtrack von Isaac Hayes. Jetzt denk an Postpunk, an Bands wie Magazine und Nick Caves Bad Seeds. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, willst du wissen? Das wird dir der musikalische Mittler zwischen diesen beiden Welten, Barry Adamson, mit seinem neuen Werk erklären. Der Mann ist nämlich nicht nur ein großer Fan von schwarzer Musik, nein, er hat auch bei den beiden oben genannten weißen Bands Bass gespielt und in den Achtziger- und Neunzigerjahren eine Menge Filmmusik komponiert. Auf seinem neuen Album verknüpft der “King Of Nothing Hill” jetzt schwüle Siebziger-Blaxploitation, -Soul und -Funk mit der Kühle britischer Achtzigerjahre-Sounds zu seinem ganz eigenen stimmungsvollen “Cinematic Soul”, der auch ohne bewegte Bilder viel Spaß bereitet.