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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Fjorden

Barbara Morgenstern

Nachdem vor zwei Jahren das einem tschechoslowakischen Auslaufmodell von Heimorgel gewidmete Longplay-Debüt „Vermona ET 6-1“ mein analoges Herz mit organischem Warmklang durch zauberliches bis slightly morbides Fiepsen und Quietschen, das sich am Ende immer in euphonisches Wohlgefallen auflöste, fre
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Autor: intro.de

Nachdem vor zwei Jahren das einem tschechoslowakischen Auslaufmodell von Heimorgel gewidmete Longplay-Debüt „Vermona ET 6-1“ mein analoges Herz mit organischem Warmklang durch zauberliches bis slightly morbides Fiepsen und Quietschen, das sich am Ende immer in euphonisches Wohlgefallen auflöste, frei flottieren ließ, liegt jetzt ein introspektiverer, atmosphärisch dichterer, klanglich geschlossenerer Nachfolger vor. Unterstützt von Pole, Thomas Fehlmann und Robert Lippok, entfaltet sich, noch immer auf der Basis von mit moderneren Beats liierten Frühachtziger-Electronics, ein fließenderes und heimeligeres spätherbstliches Klanguniversum, das, um Geigen und Klaviersounds bereichert, das jugendlich drängende Ungestüm des Debüts hinter sich lässt, ohne Verrat an der Morgenstern’schen Sache, nämlich trotz Versonnenheit der Welt ein lautes Ja entgegenzusingen, zu üben.