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»Goddess«

Banks

Es wird Zeit, mal über dieses modische R’n’B-Ding zu sprechen. Dessen Umdeutung respektive Aneignung der Generation Pitchfork mag einige der aufregendsten Alben dieser und vielleicht auch der vergangenen Dekade hervorgebracht haben, doch ausgerechnet ein aktueller Blockbuster dieses Schlages veranschaulicht nun, dass in diesem anhaltenden Revival langsam mal alles gesagt scheint.
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Die Ironie: Eigentlich stimmt hier erst mal alles. Eine außergewöhnliche Künstlerin trifft auf ein erstklassiges Ensemble spannender Produzenten. Die Wellenlänge stimmt. Es funkt. Nur: Wer soll denn all die Timbaland-Gedächtnis-Beats und Aaliyah-Huldigungen eigentlich noch weghören, die dem Hörer Monat für Monat in den Feed gestanzt werden? Zeichnet sich eine künstlerische Leistung nicht auch hin und wieder dadurch aus, dass man sich bewusst gegen einen vorherrschenden Zeitgeist entscheidet, wenn man ihm nichts Substanzielles mehr hinzuzufügen hat? Oder gar direkt die Flucht nach vorne antritt? Mit »Goddess« jedenfalls dreht Banks allenfalls noch eine Runde auf der Stelle – wenn auch auf hohem Niveau.

In drei Worten: R’n’B / Satt / Revival
- Banks  »Goddess« (Capitol / Universal / VÖ 05.09.14)

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