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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Babel«

Mumford & Sons

Stadionbühne trifft Eckkneipe ? und selbst in den dunklen balladigen Momenten brennt noch ein Streichholz. Das ist Dienst an der Emotion. Den Kunden Emotion freut?s.
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Am Anfang war das Banjo. Und ist es noch immer. Mumford & Sons machen ab dem eröffnenden Titeltrack ihres neuen Albums »Babel« klar, dass man sich auf sie verlassen kann. Die Band aus London löst Befürchtungen der einen wie Hoffnungen der anderen in Wohlgefallen auf. Nach monatelanger Geheimniskrämerei über Klang und Titel entlassen Sänger und Songwriter Marcus Mumford und Kollegen ein Album in die Welt, das ein deutliches Bekenntnis zum eigenen Trademark ist. Dieser Neuzeit-Folk atmet Pub- und Wanderluft. Stücke wie »Whispers In The Dark« oder die Vorabsingle »I Will Wait« schüren sehnsüchtige Euphorie und bieten genügend Anker zur Partizipation. In den besten Momenten verbinden sich Stadionbühne und Eckkneipe. Natürlich gibt es mit »Ghosts That We Knew« und »Lover?s Eye« auch die obligatorischen Balladen, dennoch leuchtet selbst auf dunklen Pfaden immer irgendwo ein Streichholz. Mumford & Sons halten es wie gute Handwerker und wissen: »Was einmal gut war, ist auch noch mal gut.«